Was hält mich davon ab, ein reicher Mann zu sein?
Viele Jahre habe ich Reichtum als etwas negatives angesehen. Nicht unbedingt, weil ich mich als Bonze bezeichnet hätte, sondern weil ich im Glauben war, dass Materialismus und Reichtum nicht zum Glück führen, sondern mich schlimmstenfalls sogar davon ablenken könnten, den Moment selbst zu genießen und mich stattdessen in einer Konsumsucht zu verrennen. Natürlich sehe ich heute ein, dass das eine sehr eingeschränkte Perspektive auf Wohlstand ist. In den letzten Monaten habe ich mich und meine Glaubenssätze, also die Gedanken die ich täglich über die verschiedensten Themen denke, radikal verändert. Ich wurde positiver. Ich gebe mir Mühe, stets die positiven Aspekte hervorzuheben und meine Emotionen auf einer höheren Ebene zu halten. Kurz: Die Situation so sehen, dass ich mich besser fühle und viel eher auf Lösungen komme.
Viele Lebensbereiche haben einen Aufstieg meiner Glaubenssätze und Emotionen in positive Level erlebt, bloß beim Thema Geld verblieb ich relativ konstant auf einer Ebene. Das habe ich gar nicht mal bewusst getan, aber die alten Gewohnheiten über Reichtum zu denken waren so tief verankert, dass ich sie bewusst gar nicht wahrnahm und gleichzeitig zu wenig tat, um meinem Unterbewusstsein neue Glaubenssätze vorzustellen.
Jetzt habe ich jedoch gestern, nach guten Gesprächen mit Freunden und sehr guter Laune, eine neue Einsicht erlangen können. Mir wurde klar, wie ich mir das Leben als reicher Mensch vorstellte und mit was für negativen Gefühlen ich es verbinde. Mein Hirn ist klug genug, um mich davor zu bewahren, Dinge zu erreichen, die mich im Endeffekt unglücklich machen würden! Dafür bin ich dankbar! Doch hat es in diesem Fall keinen Sinn gemacht, weil meine Ängste und Befürchtungen total banal sind und nicht meiner neuen Realität entsprechen.
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