Das Geheimnis, warum Schreiben mein Leben verändert

Schreiben ist ausgewähltes Denken. Während des Schreibens zwinge ich mich dazu, mich für einen Gedanken zu entscheiden.

Das Schreiben nagelt den Gedanken fest. Es lässt ihn real werden. Was übrig bleibt, ist das, was ich ausgewählt habe.

Ich schreibe, um meinen Fokus zu schärfen.

Dazu schreibe ich Tagebuch. Ich suche mir Gedanken aus, die ich bewusst in meinen Fokus lege, damit sie dort Wurzeln schlagen.

Es sind machtvolle Gedanken. Sie sollen mich daran erinnern, dass ich meine Gedanken wählen kann.

Tagebuch zu schreiben ist für mich wie Gartenarbeit. Je mehr machtvolle Gedanken ich pflanze, desto weniger Unkraut breitet sich in meinem Denken aus.

Je länger ich mein Tagebuch vernachlässige, desto wilder wuchert mein Gedanken-Garten.

Doch wozu pflege ich den Garten und wozu pflanze ich machtvolle Gedanken?

Weil meine Aufmerksamkeit zugleich mein Fokus ist.

Er verändert alles in meinem Leben. Mein Fokus entscheidet, durch welche Brille ich auf alles in meinem Leben schaue.

Gibt es etwas machtvolleres als diese Brille selbst auszuwählen?

Ich schreibe mir meinen Fokus vor, dann setze ich ihn wie eine Brille auf.

Schreiben verändert mein Leben.

Weil ich mir damit meinen Fokus auswählen kann.

Mein Fokus bestimmt die Brille, mit der ich auf alles in meinem Leben schaue.

Die Brille bestimmt meine Interpretation der Dinge, die ich in meinem Leben erlebe.

Meine Interpretation bestimmt meine emotionale Reaktion.

Meine Emotionen erschaffen neue Gedanken.

Meine Gedanken bestimmen meine Worte.

Meinen Worten folgen schnell Handlungen.

Mit Handlungen verändere ich die Realität.

Deshalb verändert Schreiben mein Leben.

 

 

 

2 Gedanken zu „Das Geheimnis, warum Schreiben mein Leben verändert

    • Micha

      Hallo Sylvia,
      meine Seite wurde von einem Virus befallen und deshalb habe ich alle Daten verloren. Ich werden den Genieblog aber neu aufleben lassen und 2018 mit neuen Inhalten füllen. Danke für dein Interesse, love the love 🙂

      Beste Grüße,
      Micha

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