Hi, ich bin Micha!

Ich schreibe auf diesem Blog über Persönlichkeitsentwicklung, Bewusstheit, subjektive Realität, Gesetz der Anziehung, strukturiertes Denken und Selbstverantwortung.

Meine Geschichte ist eine faszinierende Reise vom dicken Nerd zum Startup-Überflieger zum Typen, der dich daran erinnern will, dass dein Fokus deine Superwaffe ist, deine subjektive Realität völlig relativ ist, du sie formen kannst wie du willst und die meisten Grenzen und Regeln in deinem Kopf auch nicht mehr als eine vergangene Entscheidung sind.

Aber lies selbst:

Wieso schreibe ich einen Blog über Persönlichkeitsentwicklung und welche drei Dinge habe ich auf meinem bisherigen Weg gelernt, die mir mit 27 Jahren erlauben, solche Artikel zu veröffentlichen?

Meine Kindheit und Jugend gleicht einer typischen Geschichte: Ich war der beliebte aufgeweckte Junge, der in der Pubertät etwas zu fett geworden ist und ab dann mit der sozialen Ablehnung seiner Mitschüler und der fehlenden Aufmerksamkeit des weiblichen Geschlechts nicht zurechtkam.

Mit 15 begann ich nach der Schule in die digitale Welt zu flüchten. Ich habe mir meine eigenen Webseiten über Animes gebaut und schnell auch Online-Spiele wie Counter-Strike für mich entdeckt.

In der Schule zog ich mich immer mehr zurück, doch im Internet blühte ich auf, fand Freunde und war sogar Team Leader meines eigenen Gaming-Clans. In der Offline-Welt lief es weiterhin bei weitem nicht so flüssig wie online. Dadurch suchte und entdeckte ich im Internet die Welt der Persönlichkeitsentwicklung, spirituelle Themen, Law of Attraction, Pick Up Artists und verliebte mich in die, alle Themen umfassende, Überzeugung, dass ich mein Leben und meine Lebensumstände beeinflussen und verändern kann.

Ich startete meinen ersten Blog (“Morgenkaffee”) über Themen wie Motivation, Bewusstheit und persönliche Entwicklung, als ich 17 war. Ich lernte mit Photoshop, WordPress sowie Schnittprogrammen für Video und Audio umzugehen. Ich entdeckte Bücher wie “Jetzt! Die Kraft der Gegenwart” von Eckhart Tolle, die meine Wahrnehmung der Realität völlig verändert haben.

Eckhart Tolle regte mich zur Selbstreflexion an und ich lernte mit der Zeit, meine eigenen Gedanken als Beobachter zu erkennen. Ich fokussierte mich nur noch aufs Internet und die Persönlichkeitsentwicklung. Mein Interesse an der Schule sank völlig ab und nach unzähligen Fehlstunden habe ich die Schule ein halbes Jahr vor meinem Abitur abgebrochen.  

Ich wollte meinen eigenen Weg gehen. Ich hatte es satt, dass ich den Regeln und Erwartungen der Welt entsprechen musste. Dabei war alles, was mich richtig interessierte, in der digitalen Welt zu finden. Ich habe gelesen, dass man im Internet Geld verdienen konnte. Doch leider fehlte mir zu diesem Zeitpunkt die praktische Orientierung und Unterstützung, sodass ich nach meinem Schulabbruch nicht selbstständig geworden bin, sondern von existenzieller Überlebensangst erschlagen wurde und dankbar in die sechs Monate Pflichtzeit im Zivildienst geflüchtet bin.

Die nächsten Jahre waren Aufbauarbeit. Ich holte mein theoretisches Fachabitur nach, machte einen Abstecher nach Kattowitz, um polnischen Teenagern Deutsch beizubringen und sie über deutsch-polnische Vorurteile aufzuklären und landete 2013 im Studiengang Medienkommunikation & Journalismus.

Während meiner Zeit bei RPM-Berlin habe ich dort das erste Mal Influencer Marketing erleben dürfen. Wir haben Kooperationen mit Mode- und Beauty-Bloggerinnen gestartet und einen eigenen Instagram Account für eine der Marken hochgezogen. Plötzlich war ich Content-Manager, Community-Manager, lernte Projekt Management, strukturiertes, fokussiertes Arbeiten und verliebte mich in Google Tabellen! Im Ernst, ich liiiebe Google Tabellen.

Etwa zeitgleich veröffentlichte ich Ebooks bei Amazon und habe erste Affiliate-Einnahmen mit dem Genieblog generiert, übrigens nur aus einer einzigen ehrlichen Buchrezension und die mir bis heute über Ein Tausend Euro NETTO eingebracht hat. Eine einzige Rezension. Danke hiermit an alle Unterstützer! 

Ich wollte eigentlich einfach nur digitaler Nomade werden. Es war weniger das passive Einkommen, als die Freiheit zu Reisen, die mich angezogen hat. Ich fand durch Zufall die Job-Angebote von Digistore24, über die ich vorher die Affiliate-Einnahmen generiert habe und wurde erfolgreich für eine Home Office Position eingestellt. Doch Digistore24 hat mich so geflasht, dass ich freiwillig nach Sofia in Bulgarien gezogen bin, um direkt vor Ort mit dem Team arbeiten zu können.

Bei Digistore24 habe ich in 18 Monaten in allen Abteilungen gearbeitet und war vor allem im Hilfe & How-To Bereich, im technischen Support, im Recruiting, im Marketing und später im IT Projekt Management tätig. Ich habe selber gesehen, wie viele Menschen auf so unterschiedliche Weise als Speaker, Experten, Trainer und Coaches, echtes Geld im Internet verdienen. Das war letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat und ich konnte die Chancen, die sich mir selber bieten nicht mehr leugnen. Ich habe gesehen: Die großen Helden unserer Szene sind schon lange nicht nur Coaches und Trainer, sondern sind echte Unternehmer mit einem eigenen Team und einem eigenen Produkt-Portfolio. Ich habe dieses System gesehen und verstanden und ich fühlte mich, als habe ich den Matrix Code geknackt. 

Ich habe gelernt, welche drei Dinge die aufstrebenden jungen Menschen wie mich unterscheiden von den Unternehmer-Superstars. Erstens: Es ist das Geschäftsmodell. Diese Leute tauschen nicht mehr nur Geld gegen Zeit. Zweitens: Es ist die eigene Vermarktung. Diese Leute bieten so viel kostenlosen Mehrwert an, dass du nicht anders kannst, als denen das Geld für noch mehr Inhalte in die Hand zu drücken. Drittens: Es ist vor allem deren strukturierte und fokussierte Arbeitsweise, die ich auch bei Digistore24 selbst gelernt habe und die Digistore24 als Plattform für Zahlungsabwicklung und Automatisierungslösung so attraktiv für diese Unternehmer macht. Und übrigens auch für mich als Arbeitnehmer. Denn der Job war der beste Job, den ich mir hätte vorstellen können, kein Witz. 

Nach 18 Monaten war ich nicht mehr derselbe. Trotzdem und obwohl dieser Job oberaffengeil war, hat mich etwas in mir an meinen Ursprung erinnert. An meine unangenehme Jugend und an die himmlische Erleuchtung, die mir Eckhart Tolle, Steve Pavlina und zahlreiche Experten und Blogger mit auf den Weg gegeben haben: Ich forme mein eigenes Schicksal.

Ich habe den Job an den Nagel gehängt und mich selbstständig gemacht. Es gab einen Moment, nach dem ich nicht mehr zurück konnte. Ich saß in Lissabon am Strand in einem Café, es war ein Samstag und die Woche über habe ich dort im Home Office für Digistore24 gearbeitet. Ich habe mich mit einem Unternehmer aus Berlin auf einen Kaffee getroffen und nach etwa einer Stunde sagt er mir eiskalt: Micha, ich würde dich niemals anstellen.

Ich war perplex. Warum denn nicht?! Er entgegnete mir darauf mit den Worten, die meine ganze Sichtweise verändert haben: Weil es dir irgendwann nicht genug wäre, egal welche Aufgaben ich dir gäbe. Weil du jetzt schon bei Digistore24 denkst und handelst wie ein Unternehmer. Ich war platt, denn irgendwas in mir hat gejubelt, dass der Gedanke endlich in mein Bewusstsein durchgedrungen ist. Zwei Wochen später habe ich mit Sven gesprochen und das Ding war entschieden.

Die letzten Wochen vor meiner Existenzgründung waren turbulent und sehr sehr emotional für mich. Ich habe mich von alten Überzeugungen gelöst, bin mehr zu meinem Kern zurückgekehrt und habe mich offiziell und innerlich dazu verpflichtet, nur noch meiner Mission zu folgen. Diese Mission musste ich auch erst wieder neu entdecken, weil sie bisschen verstaubt war. Aber hier ist sie mit neuem Glanz:

Meine Mission

Meine Mission ist es, Menschen die mir ähnlich sind, die mich verstehen und die einen ähnlich Weg gegangen sind wie ich, die Augen zu öffnen und zu zeigen, was eigentlich alles möglich ist auf dieser Welt. Technisch im Internet, klar, aber vor allem auch persönlich im eigenen Geist. Ich denke da an Menschen, die wie ich eine Leidenschaft für ihre persönliche Entwicklung haben, eine Leidenschaft für das Helfen und Fördern anderer Menschen, die immer schon Ambitionen hatten und mehr erreichen wollten als die Leute um sie herum.

Aber das sind auch Menschen, die es früher nicht leicht hatten. Die keine Orientierung bekamen, keine allwissenden Eltern hatten, denen keiner sagte was für Stärken sie wirklich haben. Menschen, die immer aufmerksam und feinfühlig auf andere reagiert haben, die aber dasselbe so selten zurück bekamen und den Sinn dieser Welt nicht verstehen konnten.

Menschen, die sich zurückgezogen haben, die lieber alleine waren und die trotz ihrer Einsamkeit weiter daran glaubten, dass diese Welt auch was anderes bieten muss, die gesucht haben und deshalb letztlich auch fanden, was sie suchten.

Mit 15 habe ich mich genau auf diese Suche begeben. In den letzten 12 Jahren habe ich eine Reise gemacht, die mich unheimlich vorangebracht hat. Ich habe bei Digistore24 eine neue Welt entdeckt und gelernt was echtes Arbeiten bedeutet. Mit Fokus und Struktur, mit Zielen und Plänen, mit Ambitionen und Verantwortung, und vor allem mit Liebe und Leidenschaft zur Sache zu arbeiten ist keine Fähigkeit, sondern eine Lebenseinstellung.

Alles was ich heute mit der Welt teile, teile ich aus genau dieser Quelle heraus. Aus der Erinnerung, wer ich damals war und wen ich mir damals als Freund und Mentor gewünscht hätte.

Wenn ich dir auf diesem Blog nur eine Sache mitgeben dürfte, dann wäre das: Bitte geh’ deinen Weg weiter und verwirkliche deine Ambitionen, weil du zu einer Gruppe von Menschen gehörst, die die Welt zu einem besseren, bewussteren Ort machen werden.Und wenn ich dir auf diesem Weg helfen kann, dann hast du meine vollste Unterstützung.

Danke Dir für deine Liebe,

Dein Micha