Wenn es um andere Menschen geht, werfen wir oft sehr großzügig mit Komplimenten um uns, doch sehen wir gerade an uns selbst keinen Grund, uns zu loben. Dieses Verhalten ist weit verbreitet, sodass ich keinen Einzelnen vor die Wand stellen, sondern uns alle ansprechen möchte. Wir handeln aus Angst, wenn wir uns selbst keinen Tribut zollen. Angst davor, als selbstverliebt dargestellt zu werden, als Egoist. Angst davor, heraus zu stechen?
Dabei ist es ein großer Vorteil, sich selber zu loben und zu lieben. Dadurch, dass wir unsere positiven Gefühle und unseren Selbstwert von uns aus erzeugen, werden wir unabhängiger von Anderen. Das hilft enorm beim Erreichen von Zielen und überwinden von Hürden, verstärkt den Glauben an Erfolg und gibt uns Entscheidungsfreiheit über unser eigenes Leben (was doch selbstverständlich sein sollte, oder? Ist es aber meistens gar nicht).
Denn viele von uns hält die Angst davor, arrogant zu sein, von unserer Selbstliebe ab. Dabei ist das wieder mal ein Missverständnis zweier Definitionen der Gesellschaft..
Definition von Arroganz:
Arroganz ist eine tollkühne Einstellung sich selbst gegenüber, bei welcher der eigene Wert über die Werte anderer Menschen gestellt wird. Diese Menschen neigen dazu, sich gnadenlos zu überschätzen, während Andere bewusst negativ abgewertet werden. Es gibt einen geilen Spruch, “Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz”, welcher perfekt zeigt, dass Arroganz davon ausgeht, dass Menschen sich auf unterschiedlichen Wert Ebenen befinden.
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