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Was Depressionen uns über Ziele beibringen 0

 

Ich möchte eine persönliche Erfahrung mit euch teilen, wie ich eine depressive Phase in meinem Leben durchlebt habe und was ich daraus lernen konnte. Damit können wir alle in Zukunft unnötigen Fehlern vorbeugen.

Ich habe im Jahr 2010 einige Wochen in einem depressiven Zustand gelebt. Dabei hat meine negative Art zu denken meine Emotionen und Weltansicht genährt, welche wiederrum neue negative Gedanken produzierten. Als ich mich nach ein paar Wochen aus diesem Loch herausgebuddelt hatte, habe ich versucht die Situation zu reflektieren und den Grund für diese Mini-Depression zu finden. Auch wenn es viele Auslöser und Gründe dafür gegeben haben könnte, stach mir doch ein Aspekt besonders ins Auge: Mir fehlte ein leidenschaftlicher Traum für meine Zukunft.

Ich hatte die Schule beendet und war für einige Monate in die Freiheit gelassen worden, bevor ich meinen Zivildienst antreten wollte. Zu Beginn war das Gefühl der Erleichterung groß, doch schlich sich bereits in den ersten Tagen eine negative Grundstimmung in mein Gefühl. Ich verspürte wieder den sozialen und meinen persönlichen Druck, etwas bedeutsames mit meinem Leben anzustellen. Seit Jahren wünschte ich mir, einen großen Einfluss auf Andere zu haben und etwas bewegen zu können. Ich wollte außerdem etwas tun, was mich erfüllte und mir Freude bereitete, anstatt nur um des Geldes Willen zu arbeiten. Das Verlangen nach zielgerichteter Arbeit war also groß, doch fehlte das Ziel selbst.

Warum wir wirklich träumen sollten 3

geschrieben von Micha. Folge mir bei Twitter.
In der heutigen Zeit werden wir immer und überall dazu angetrieben, einen Traum oder ein Ziel zu haben. Die Persönlichkeitsentwicklung spricht ständig davon, sich Ziele zu setzen. Menschen ohne Ziele sind unbewusste Menschen, minderwertig, schwach oder bemitleidenswert. So wird es uns jedenfalls verkauft. Wir sollen immer in Richtung unserer Ziele blicken können, um vorwärts zu gehen. Ohne Ziele gibt es keinen Fortschritt. Ohne Ziele gibt es keine Veränderungen. Wir wollen bloß kein Stillstand, denn Bewegung sei Leben.

Doch wieso solltest gerade du wieder anfangen zu träumen, wie du es vielleicht als kleines Kind noch oft getan hast? Ich sage, du sollst wieder träumen wegen der Hoffnung und der Sicherheit. Träume geben uns etwas, woran wir uns festhalten können. Sie geben uns Hoffnung für die Zukunft. Sie geben uns die Sicherheit, dass es immer etwas gibt, wofür es sich lohnt weiter zu kämpfen. Träume sind eine Abwandlung der inneren Sicherheit. Du weißt, dass du deinen Traum erreichen kannst und somit Hoffnung daraus ziehen kannst, deine jetzige Situation zu verbessern. Träume setzen Energie frei. Träume machen heute glücklich. Träume entfesseln schlummernde Kräfte. Träume sind der Stoff aus dem die Zukunft gewebt wird. Bitte träume wieder.

Träume, damit du einen Grund zu leben hast. Denn ein Leben ohne Träume gleicht dem Tod.

und was ist mit dir? Träumst du?